Bundespolizei Abt. Hünfeld

Neubau Wachgebäude und Erweiterung Stabsgebäude

PROJEKTDATEN

Wachgebäude, 1.BA:  
Nutzfläche 1. BA: 75,00 m2 
Brutto- Rauminhalt 1. BA:  500,00 m3
Baubeginn 1. BA:  Dezember 2003
Fertigstellung 1. BA  August 2004
Baukosten brutto (300+400) 1.BA  270.000,00€
   
Erweiterung Stabsgebäude, 2.BA:  
Nutzfläche 2. BA:  404,00 m2
Brutto- Rauminhalt 2. BA:  2.650,00 m3
Baubeginn 2. BA:  Januar 2006
Fertigstellung 2. BA:  März 2007
Baukosten brutto (300+400) 2.BA:  970.000,00€

ERLÄUTERUNG

Bestands- Analyse, Anforderungen
Den Eingang in das Areal des BPOL Abt. Hünfeld mit einem kleinen frei stehenden Wachgebäude zu betonen, ist eine schwierige Aufgabe angesichts der großen Gebäudemassen im Hintergrund, die dazu noch auf einer Anhöhe stehen.
Egal, was man dort platziert, stets findet man schnell irgendwelche an diesem Ort unangebrachten Assoziationen: Unterstand an einer Haltestelle, Kiosk, Hundehütte o.ä. Man neigt dazu, das kleine Gebäude als deplaziert zu empfinden, es scheint nicht zu der BPOL Abt. im Hintergrund dazuzugehören.

Um den Eingang freundlich zu gestalten, müsste man den Schein erwecken, es gäbe all die Sicherheitsvorkehrungen nicht. Genaugenommen muss eine Architektur her, die ihren Zweck verheimlicht, die eben nicht nach Wachhaus aussieht.
Doch der Charakter der Anlage und damit auch des Eingangsbereiches wird wie gesagt durch das auf einer Anhöhe thronende Bürogebäude des Abteilungsstabs geprägt. Mit seiner strengen Lochfassade vermag es alles andere als einzuladen. Es erscheint als Relikt einer vergangenen Zeit.

 

Die Lösung
Die geplante Erweiterung bietet eine Chance. Das hier zustande kommende Bauvolumen ist durchaus in der Lage, einen Gegenpol zum vorhandenen Stabsgebäude im Hindergrund zu bilden. Verbindet man nun Wachhaus und die Erweiterung des Stabsgebäude zu einem Ensemble, so wird der Blick auf das „alte" Stabsgebäude verstellt. Stattdessen erhält die Bundespolizei Abt. Hünfeld nun die Möglichkeit, sich mit „der neuen Adresse" und einer modernen transparent gehaltenen Fassade als Institution im Dienste der Demokratie zu präsentieren.

Die Problematik des verloren wirkenden Wachhauses ist damit auch gelöst, denn der Betrachter sieht es nicht allein, sondern immer im Zusammenhang mit dem restlichen Ensemble. Durch seine Verlängerung nach Westen „strahlt" die Erscheinung des Erweiterungsriegels nicht nur auf die flankierende Straße wie bei der bislang angedachten Erweiterung, sondern auch auf den Eingangsbereich.

 

Gestalt
Wie „das Neue" auszusehen hat, versteht sich fast von selbst. Alles unterliegt dem Leitgedanken, zu kontrastieren, sich vom Überholten zu entsagen.
Demnach dürfen Wachhaus und Erweiterung keine Trutzburgen mehr sein, unverrückbar und schwerfällig. Für die Fassaden kommt alles leicht wirkende in Frage: Viel Glas - geschoßhoch, Stahl, eine Plattenbekleidung aus Holz, hochwertigem Kunststoff (TRESPA) oder möglicherweise farbigem Faserzement. (Metall hat eine leichte Erscheinung, erweckt aber wiederum schnell Assoziationen.)
Der Erweiterungsriegel ist schlank und wendig - dank der Topographie scheinbar schwebend und kommt selbstbewußt daher.

 

Heutzutage gibt man sich flexibel - dynamisch, schnell, vielleicht listig - taktil.

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