Umbau & Erweiterung Forstamt Burghaun

PROJEKTDATEN:

 

Bauherr:

HESSEN – FORST  Forstamt Burghaun

c/o. Dr. H. Aszmutat

Schlossstraße 12, 36151 Burghaun, Tel.: 06652- 96 32 0

Umbauter Raum:                                          568 m3
Nutzfläche:                                          128 m2
Baubeginn:                                      10 / 2008
Fertigstellung:                                      09 / 2009
Baukosten (KG300+400):                                               320.000 €
 

Planung:

Für die Erweiterung des barocken Forstamtes aus dem Jahre 1744 standen 2 Alternativen

 

  1. Sanierung und der Umbau des vorhandenen „Kutscherhauses“ im Innenhof und der
  2. Neubau eines pavillonartigen Anbaus

 

zur Disposition.

Nach intensiven detaillierten Untersuchungen in funktionaler, wirtschaftlicher und gestalterischer Hinsicht und in Abstimmung mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege erwies sich der „Pavillon- Anbau“ als effizient.

 

Baukonstruktion:

Der eingeschossige mit einem begrünten Flachdach versehene Pavillon wirkt in dem rückwertigen Areal und im Kontext mit dem historischen Forstamt leicht und ordnend.

Er gliedert klar den hinteren Hofbereich mit rückwärtigem Eingang und den parkartigen, mit hohem Baumanteil besetzten Westteil des Grundstückes.

Der in einer Holzrahmenkonstruktion mit einer unbehandelten Lärche- Verschalung errichteter Neubau ist über ein vollkommen transparentes Verbindungs- Foyer mit dem historischen Hauptgebäude verbunden.

 

Raumprogramm:

Untergebracht sind neben dem zum „Park“ ausgerichteten Sitzungssaal, 3 Büroräume, eine Teeküche und Sanitäre Einrichtungen mit Behinderten- WC.

 

Materialien:

Das Gebäude ist überwiegend aus heimischen Produkten und mit Holz aus dem HESSEN - FORST errichtet worden.

Die ausführenden Handwerksbetriebe aus dem Mittelstand stammen ausschließlich aus der unmittelbaren Region.

 

Versorgung:

Versorgungstechnisch, sowohl heizungs-, sanitär-, elektro- und EDV- mäßig ist das Gebäude an das Hauptgebäude über Kanäle und Versorgungsleitungen angebunden.

 

Energetische Erläuterungen:

Der Holzrahmenbau der Erweiterung ist zu 100% mit ökologisch einwandfreiem und umweltfreundlichem Material hergestellt worden.

Durch die baubiologische Unbedenklichkeit wird auch die Recycelfähigkeit unterstrichen. Die Produkte sind bauaufsichtlich zugelassen und werden auf Gesundheit, Umwelt und Funktion geprüft und regelmäßig überwacht.

 

Die Dämmung der Holzständerwände und des Daches ist aus Durchforstungsholz (nachhaltiger Forstwirtschaft) hergestellt und weist wärme- und schalltechnisch ebenso gute Werte wie chemische Erzeugnisse aus Erdöl und dergleichen auf.

 

Selbstverständlich sind die Konstruktions- und Verbindungshölzer aus der heimischen Region, die Fassade prägt die unbehandelte Lärche.

 

Zudem sind Fenster- und Fenstertüren mit einer Dreifachverglasung ausgestattet.

 

Insgesamt erfüllt die neue Gebäudehülle dem sogenannten „Niedrigenergiehaus- Standard“ (= < 70 kWh/qm*a) – lediglich die konventionelle Beheizung mit Öl, angebunden an die Zentralheizung des historischen Haupthauses, schmälert die Gesamtbilanz etwas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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